Inmitten von tausenden Menschen stehen, mitfiebern, mitsingen, anfeuern, fluchen, grölen und pfeifen, sobald der Ball Richtung Tor rollt. Sich in die Arme fallen, wenn in der letzten Minute der Nachspielzeit das entscheidende Tor fällt und zusammen weinen, wenn es doch nicht klappt. Fußball kann wunderschön und grausam sein. Im Stadion empfinden Fans diese Emotionen noch viel stärker als zuhause vor dem Fernseher. Ein tolles Erlebnis, das für Menschen mit Autismus aber nahezu undenkbar scheint. Zu viele und zu starke Reize, noch dazu die ungewohnte, anspruchsvolle Umgebung. Doch es gibt eine Ausnahme.