Warum überhaupt solidarische Beiträge?
Jugendfreizeiten sollen allen offenstehen – unabhängig vom Einkommen der Eltern. In der Realität scheitert eine Teilnahme aber oft nicht an fehlender Lust, sondern am Preis. Gerade Familien mit zwei oder drei Kindern, die im Alltag irgendwie über die Runden kommen, fallen häufig durchs Raster: zu viel Einkommen für klassische Zuschüsse, zu wenig Spielraum für Spaß-Kosten außer der Reihe.
Ein solidarisches Preismodell kann die Hemmschwelle gerade für Familien, deren Budget klein ist, deutlich senken. Es signalisiert ganz deutlich: Wir wollen, dass ihr mitfahrt. Das ist eine viel einfachere Brücke ins Thema Finanzierung, als Eltern aktiv auffordern zu müssen, sich wegen finanzieller Probleme zu melden. Der Solidarpreis wirkt wie ein Eisbrecher.