Assistenzhund vs. Therapiehund – was ist der Unterschied?
Ein Assistenzhund ist speziell dafür ausgebildet, eine einzelne Person mit Behinderung im Alltag zu unterstützen. Dazu zählen z. B. Blindenführhunde, Signalhunde für hörgeschädigte Menschen oder Mobilitätsassistenzhunde. Sie sind rechtlich besonders geschützt, bekommen überall Zutritt und gelten nicht als Haustiere, sondern als notwendige Hilfsmittel ihres Menschen.
Ein Therapiehund hingegen arbeitet im pädagogischen oder therapeutischen Setting – etwa in Schulen, Kliniken oder Wohneinrichtungen. Therapiehunde arbeiten meist immer mit demselben Hundeführer zusammen, um wechselnde Personen emotional zu unterstützen. Ziel ist nicht die individuelle Assistenz, sondern die positive Wirkung auf eine Gruppe.