Spiele, die verbinden – 8 Gruppenaktionen mit Tiefgang

Viel Platz für Gruppenspiele im niederländischen Freizeitheim Schop.

Gruppenspiele können mehr als nur Spaß machen – sie schaffen Vertrauen, fördern Zusammenhalt und regen zum Nachdenken an. Wir stellen dir 8 Spiele vor, die Bewegung, Reflexion und Kooperation miteinander verbinden. Ideal für Jugendliche ab 13 Jahren. Mit wenig Material und großem Effekt. Für Freizeiten, die in Erinnerung bleiben.

Alle Spiele eignen sich für Gruppen mit 20 – 40 Teilnehmenden.

Gordischer Knoten

Die Gruppe stellt sich im Kreis auf. Dann schließen alle die Augen, strecken die Hände nach vorne und laufen aufeinander zu. Jeder Spieler muss blind zwei Hände eines anderen Spielers ergreifen, hierbei kann die Spielleitung eventuell etwas unterstützend eingreifen. Erst, wenn alle Hände vergeben sind, dürfen die Augen geöffnet werden. Jetzt heißt es: Entknotet euch, ohne dass Handpaare gelöst werden. Es kommt zu lustigen Verrenkungen und wildem Durcheinander-Gerede. Ein Spiel mit viel Körperkontakt und einem gemeinsamen Ziel.

Formen stellen

Auch für dieses Spiel muss die Gruppe sich mit geschlossenen Augen im Kreis aufstellen. Die Spielleitung bindet ein langes Seil an den Enden zusammen und legt es in die Mitte, sodass jeder Spieler ein Stück Seil in der Hand hält. Dann werden von der Spielleitung Kommandos für Formen reingegeben, beispielsweise: „Formt ein Quadrat/Rechteck/Stern/Oval/Pluszeichen/Dreieck…“ Die Gruppe muss sich blind, nur mithilfe des Seils und Kommunikation aufstellen. Erst wenn die Gruppe gemeinsam beschließt, dass sie nun korrekt steht, dürfen die Augen geöffnet werden. Heraus kommen oft witzige Formationen.

Auf die Skala, fertig, los!

Mit einem Klebeband wird in einem großen Raum oder auf einem großen Platz ein Halbkreis – die Skala – aufgeklebt. Dann gibt die Spielleitung verschiedene Kategorien vor, nach denen die Gruppe sich dann nonverbal auf der Skala sortieren muss. Mögliche Kategorien können sein: Alter, Körpergröße, Schuhgröße, Haarlänge, Freizeiterfahrung in Jahren… Das Spiel eignet sich gut zum Kennenlernen, man erfährt etwas übereinander und kommt sich körperlich etwas, aber nicht zu nahe. Ein Halbkreis eignet sich besser als eine gerade Linie, da so auch die Spieler an den äußeren Enden der Skala das Geschehen in der Mitte verfolgen können.

3 Fakten

Ebenfalls ein gutes Kennenlernspiel, das man an nahezu jedem Ort spielen kann: Jeder aus der Gruppe ist nacheinander dran und erzählt drei Fakten/Thesen/Anekdoten über sich, von denen zwei der Wahrheit entsprechen und eins gelogen ist. Die Gruppe muss dann raten, was gelogen ist. Wichtig: Die Teilnehmenden sollen ruhig ein paar Minuten darauf verwenden, ihre drei Fakten zusammenzustellen. Dabei sollten die Teilnehmer ruhig animiert werden, sehr speziell zu denken. Also lieber „Ich weiß, wie man eine Zecke aus einer Hundepfote pult“ oder „Mir ist schon 2x ein Handy in die Toilette gefallen“ als „Ich spiele gerne Fußball“. Der Vorteil bei dem Spiel: Jeder kann selbst entscheiden, was er preisgeben möchte.

Blind durchzählen

Die Gruppe bekommt die Aufgabe, blind bis zur Anzahl der Teilnehmer zu zählen (bei beispielsweise 30 Teilnehmenden also bis 30), wobei jeder Spieler nur ein Mal eine Zahl sagen darf. Sobald zwei Spieler zur selben Zeit eine Zahl rufen, muss die Gruppe von vorne beginnen. Aus der Stille heraus entwickelt sich im Zuge der Durchläufe oft eine intuitive Reihenfolge. Ein simples Spiel, das Ruhe in die Gruppe bringt und zusammenschweißt.

Schwebender Besen

Ein nettes Geschicklichkeitsspiel für kleinere Gruppen: Ein Besenstiel wird auf die ausgestreckten Zeigefinger der Gruppenmitglieder gelegt. Diese hat nun die Aufgabe, den Besenstiel sanft auf dem Boden abzulegen oder ihn an Ort XY zu befördern. Die Gruppe muss also gut zusammenarbeiten und unmittelbar auf die Bewegungen der anderen reagieren, um ein Runterfallen zu verhindern.

Familie Brüller

Zu Beginn des Spiels zieht jeder einen Zettel, auf dem ein Name notiert ist. Die Spielleitung muss sich vorher Namen ausgedacht haben, die ähnlich klingen (z.B. Müller und Schüller) oder unterschiedlich geschrieben werden (z.B. Meier und Mayer und Meyer und Maier und Mäher). Zu jedem Namen werden fünf Rollen jeweils mit dem Zusatz Mutter, Vater, Tochter, Sohn und Hund auf einzelne Zettel geschrieben. Wenn jeder aus der Gruppe eine Rolle gezogen hat, beginnt das Brüllen. Alle laufen laut rufend durcheinander, um ihre Familienangehörigen zu finden. Sobald eine Familie vollständig ist, setzt sie sich an Ort und Stelle auf den Boden. Mal abwarten, welche Familie sich als letztes findet.

Heimliche Freundin, heimlicher Freund

Zu Beginn der Freizeit kriegt jeder Teilnehmende einen anderen zugelost. Die Aufgabe ist es, dieser Person im Laufe der Freizeit immer mal wieder etwas Gutes zu tun. Das können kleine Überraschungen in Form von Briefen, Süßigkeiten oder Geschenken sein. Oder auch Hilfestellungen, Komplimente oder Unterstützung bei Aufgaben. Dieses Spiel sorgt für ordentlich Gesprächsstoff, genaues Zuhören und einen positiven Vibe innerhalb der Gruppe.

Welche Spiele fallen euch ein? Mit welchen habt ihr gute Erfahrungen gemacht? Schreibt uns gerne!

Tolle Gruppenhäuser für deine Jugendfreizeit

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